Martin Kämpchen

Nur wenige Deutsche dürften die aktuelle Situation in Indien so gut kennen wie Dr. Martin Kämpchen. Lebenslauf und berufliche Arbeit bewegen sich zwischen Deutschland und Indien. Seit 40 Jahren lebt er in Indien, wohnt dort seit 1980  in Santiniketan und arbeitet als Schriftsteller, Übersetzer und Journalist.

Martin Kämpchen übersetzt den Dichter Rabindranath Tagore und den Hindu-Heiligen Ramakrishna aus dem Bengalischen ins Deutsche, gibt Anthologien heraus, schreibt essayistische Bücher und Erzählungen. Für das Feuilleton der Frankfurter Allgemeinen Zeitung berichtet er regelmäßig über Indien.

Sein Anliegen ist der kulturelle Austausch zwischen Indien und Deutschland, insbesondere auf dem Gebiet der Literatur und der Religionen. Er reist viel in Indien, besucht jährlich mehrmals Europa, hält Lesungen und Vorträge in Deutschland und Indien.

Ein weiteres Anliegen ist ihm die Entwicklung einer in Indien vernachlässigten Mehrheit, die Menschen in den indischen Dörfern. Seit über 20 Jahren bemüht er sich in den beiden Stammesdörfern Ghosaldanga und Bishnubati um eine alternative Entwicklungszusammenarbeit.

Seine Beobachtungen, Erfahrungen und Erlebnisse bei der Arbeit mit den Menschen in den Stammesdörfern hat Martin Kämpchen in mehreren Büchern beschrieben, so letztens in seinem Buch "Leben ohne Armut".

Martin Kämpchen ist Gründungsmitglied, seit 2009 Ehrenmitglied und von Beginn an eines der aktivsten Mitglieder unseres Vereins. Ihm ist es nicht nur gelungen, eine alternative Entwicklungszusammenarbeit zu initiieren, sondern auch einen für diese Arbeit tragfähiges finanzielles Fundament zu organisieren.

Wer sich ausführlicher über Werk und Wirken von Martin Kämpchen informieren möchte, sei hingewiesen auf zwei Zeitungsartikel über ihn, und zwar im Spiegel spezial 07/2006 und im Indian Express 04/2012, auf die Seite "Aktuelle Buchprojekte" sowie auch auf die persönliche Website von Dr. Martin Kämpchen.